Die Themen

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Internationalisierung

Lebensqualität und Wohlstand in Deutschland sind davon abhängig, ob es der deutschen Wissenschaft und Wirtschaft gelingt, auch weiterhin ein global player zu sein. Dafür bedarf es eines starken deutschen Außenhandels und international vernetzter Spitzenforschung. Kurzum, durch Internationalisierung stärkt Deutschland seine wissenschaftliche und wirtschaftliche Position im internationalen Wettbewerb.

International verglichen ist der Innovationsstandort Deutschland im Moment gut aufgestellt. Auf Grund des zunehmenden globalen Wettstreits um die besten Standorte, Ideen und Köpfe muss Forschen, Gründen und Entwickeln in Deutschland noch attraktiver werden. Dafür gilt es, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen und strategisch kohärente Maßnahmen koordiniert umzusetzen. Das Fachforum analysiert darum, wie durch internationale Vernetzung und Mobilität die Leistungsfähigkeit des deutschen Wissenschafts- und Innovationsstandortes gesteigert werden kann.

Publikationen
Innovation international denken

Innovation international denken – Handlungsempfehlungen und Beispiele guter Praxis
Welche Strategien und Instrumente bewähren sich in anderen erfolgreichen Volkswirtschaften, um im zunehmenden globalen Wettstreit attraktiv für die besten Talente, Ideen und Forschungsstandorte zu sein? Das Fachforum stellt in dieser Publikation neben seinen Handlungsempfehlungen zur Stärkung der Internationalisierung des deutschen Innovationssystems auch internationale Praxisbeispiele vor, denen es ein besonderes Potenzial zur Weiterentwicklung der deutschen Innovationspolitik zuschreibt.
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Internationalisierung des Innovationssystems (Cover)

Internationalisierung des Innovationssystems
Wie wettbewerbsfähig und international vernetzt ist Deutschlands Forschungs- und Innovationsstandort verglichen mit anderen führenden forschungs- und innovationsstarken Ländern? Welche politischen Strategien und Förderinstrumente bewähren sich in diesen, um im zunehmenden globalen Wettstreit attraktiv für die besten Talente, Ideen und Forschungsstandorte zu sein? Diesen Fragen geht die Prognos AG im Auftrag des Fachforums in dieser Studie nach.
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Aktuelles

Das Kabinett hat am 1. Februar 2017 die neue Internationalisierungsstrategie der Bundesregierung beschlossen. Sie beschreibt, wie in Zukunft die internationale Ausrichtung des deutschen Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationssystems ausgestaltet werden soll. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka stellte gemeinsam mit Jürgen Mlynek, dem Sprecher des Fachforums Internationalisierung, die Strategie der Öffentlichkeit vor.

Pressemitteilung 

Mitglieder des Fachforums

 

  • Prof. Dr. Jürgen Mlynek, Professor am Institut für Physik der Humboldt-Universität zu Berlin (Sprecher des Fachforums)
  • Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung
  • Dr. Klaus Dieterich, ehemals Robert Bosch GmbH (hinzugezogener Experte)
  • Prof. Thorsten Posselt, Leiter des Fraunhofer-Zentrums für Internationales Management und Wissensökonomie (hinzugezogener Experte)
  • Hardy Schmitz, ehemals WISTA-MANAGEMENT GMBH Berlin (hinzugezogener Experte)
  • Prof. Dr. Helga Nowotny, Vorsitzende des ERA Council Forum Österreichs (hinzugezogene Expertin)
Jürgen Mlynek

Drei Fragen an ...

Prof. Dr. Jürgen Mlynek

Sprecher des Fachforums

Welche Arbeitsschwerpunkte gab sich das Fachforum und warum?
Der Forschungs- und Innovationsstandort Deutschland hat international einen sehr guten Ruf. Damit wir diesen auch zukünftig genießen können, gilt es nun, die richtigen Weichen zu stellen. Dafür müssen Forschungseinrichtungen und Unternehmen international vernetzter und ihre Belegschaft diverser und international mobiler werden. Generell sollten Internationalisierungsmaßnahmen nicht nur das Wissenschaftssystem in den Blick nehmen, sondern auch das Innovationssystem. Das bedeutet zum Beispiel, dass Rekrutierungsstrategien sich nicht nur an internationale Spitzenforscher, sondern auch an die besten unternehmerischen Köpfe und Investoren aus dem Ausland richten sollten.

Was wurde erreicht?
Ziel der Arbeitsgruppe war es, die angewandten Praktiken und Instrumente im Bereich der Internationalisierung und Innovationsförderung zu diskutieren und aufzuzeigen, wo es in Deutschland Handlungsbedarf gibt. Beispielsweise sollte Spitzenpersonal für zukünftig wichtige Forschungs- und Technologiefeldern aus dem Ausland proaktiver (zurück-) gewonnen werden. Internationalen Großkonzernen und Forschungseinrichtungen gelingt dies bereits gut. Unterstützung bedarf eher der Mittelstand, um im Ausland auf eigene FuE-Abteilungen aufmerksam zu machen. Insgesamt sechs Handlungsfelder zur Internationalisierung des Innovationssystems hat das Fachforum identifiziert. Für jedes Handlungsfeld wurden Empfehlungen erarbeitet und internationale Praxisbeispiele zusammengetragen, deren Übertragung die Internationalisierung des deutschen Innovationssystems bereichern würde.

Wie wurde vorgegangen?
Im ersten Schritt haben wir eine Bestandsaufnahme des Themenfeldes Internationalisierung von Forschung und Entwicklung erarbeitet. Hierfür luden wir Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft ein, uns ihre Einschätzung zu bestehenden Instrumenten der internationalen Innovationsförderung mitzuteilen und Herausforderungen zu benennen. Konsultiert wurden unter anderem Wissenschaftsorganisationen und die Forschungsvorstände großer forschungsintensiver Unternehmen. Im nächsten Schritt haben wir international den hergeleiteten Katalog von Handlungsempfehlungen und Maßnahmen, beispielsweise mit Großbritannien, Japan oder Schweden verglichen.

Christin Skiera
Ansprechpartnerin

Christin Skiera
Wissenschaftliche Referentin
Geschäftsstelle Hightech-Forum
T 030 322982-525

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