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Hightech-Forum entwickelt Leitlinien für die Zukunft von Forschung und Innovation


Welche Richtung sollen Forschung und Innovation in Deutschland in Zukunft einschlagen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und die Bedürfnisse der Menschen bestmöglich zu bedienen? Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, sind gesellschaftliche, wissenschaftliche und wirtschaftliche Aspekte zu berücksichtigen. Diese drei Sichtweisen vereint das Hightech-Forum. Daher bot es sich an, dass das Gremium die zentralen Fragen zur Zukunft des Forschungs- und Innovationsstandortes Deutschland in einem Strategieprozess adressiert. Als Auftakt des Prozesses luden die Mitglieder des Hightech-Forums am 24. März 2016 führende Köpfe aus Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft zu einer Gesprächsrunde ein. Diese hatte das Ziel, wichtige Trends und Treiber zu erörtern, die das Potential haben, den Innovationsstandort nachhaltig weiterzuentwickeln.

Fotos: David Ausserhofer


Es wurden grundlegende gesellschaftliche Fragen diskutiert, die Themen des sozialen, ökonomischen und technologischen Fortschritts berühren. Beispielsweise stellen disruptive Technologiesprünge – etwa im Bereich Digitalisierung – bestehende Geschäfts- und Gesellschaftsmodelle, Industrien und Wertschöpfungsketten in Frage. Neue digitale Technologien erfordern außerdem neue Kompetenzprofile und Kooperationsformen. In der Diskussion zeigte sich, dass der Wertschöpfung in disziplinen-, sektoren- und länderübergreifenden Netzwerken eine wachsende Bedeutung zugeschrieben wird. Nach wie vor hemmen Hierarchien und kommunikative Barrieren die Zusammenarbeit in der Forschung. Die Teilnehmer sehen die Zukunft eher in gelebten Partnerschaften auf Augenhöhe.

Insgesamt nahmen 26 führende Persönlichkeiten an dem Expertenworkshop teil, die sich engagiert an der Ausarbeitung einer Vision für das deutsche Innovationssystem der Zukunft beteiligten.

Visuelles Protokoll der Sitzung
(lässt sich durch Anklicken vergrößern und im Vollbild-Modus darstellen)